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Markus Lohmann – Der heil- und sonderpädagogische Diskurs […] während der NS-Zeit

Wissenschaftliche Reihe | Band 4

Mit dieser beeindruckenden Arbeit wagt sich Lohmann an die Behandlung eines von der Forschung bisher wenig beachteten Themas. Unter anderem anhand der Zeitschrift „Die deutsche Sonderschule“ untersucht der Autor quellennah den Diskurs über verhaltensauffällige Kinder und Jugendliche während des Nationalsozialismus. Dadurch leistet diese Arbeit einen wichtigen Beitrag zur historischen Erforschung der heil- und sonderpädagogischen Profession und zeigt zudem, dass viele Forschungsdesiderate nach wie vor auf ihre Bearbeitung warten.

Der Autor gewann mit diesem Werk den Förderpreis des Internationalen Archivs für herausragende Arbeiten in heilpädagogischen Studiengängen im Jahr 2018.

ISBN: 978-3-942484-35-0 | 100 Seiten | Preis 9,50 € | Internationales Archiv, 2018

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Wiss. Reihe: Heil- und Sonderpädagogik in der NS-Zeit

Neue Veröffentlichung der Wissenschaftlichen Reihe des Internationalen Archivs:

Markus Lohmann: Der heil- und sonderpädagogische Diskurs über verhaltensauffällige Kinder und Jugendliche während der NS-Zeit

Wissenschaftliche Reihe | Band 4

Mit dieser beeindruckenden Arbeit wagt sich der Autor an die Behandlung eines von der Forschung bisher wenig beachteten Themas. Unter anderem anhand der Zeitschrift „Die deutsche Sonderschule“ untersucht Markus Lohmann quellennah den Diskurs über verhaltensauffällige Kinder und Jugendliche während des Nationalsozialismus. Dadurch leistet diese Arbeit einen wichtigen Beitrag zur historischen Erforschung der heil- und sonderpädagogischen Profession und zeigt zudem, dass viele Forschungsdesiderate nach wie vor auf ihre Bearbeitung warten.

Der Autor gewann mit diesem Werk den Förderpreis des Internationalen Archivs für herausragende Arbeiten in heilpädagogischen Studiengängen im Jahr 2018.

Josef Spieler in Freiburg i.Ü.

Josef Spieler (1900-1977)

Die Autoren Christoph Tschanz und Daniel Künzler beleuchten in einem Beitrag die erzwungene Ausweisung Josef Spielers, ehemaliger Inhaber der Professur für „Psychologie, Pädagogik und Heilpädagogik“ an der Universität Freiburg i.Ü, aus der Schweiz nach Ende des 2. Weltkrieges. Der Text stellt heraus, dass Spieler aufgrund seiner Verbindungen zum Nationalsozialismus der Lehrstuhl entzogen wurde. Dadurch leisten die beiden Autoren eine notwendige Anmerkung zu der von Manfred Berger verfassten Kurzbiographie zu Spieler in der heilpaedagogik.de 2/2004. Zudem zeigen sie interessante Forschungsdesiderate der schweizerischen Vergangenheitsbewältigung im Bereich der Heilpädagogik auf.

Zum Text von Christoph Tschanz und Daniel Künzler.

Zu den Kurzbiografien von Manfred Berger in der Zeitschrift heilpaedagogik.de.

Bildnachweis: Berger, Manfred (2004). Josef Spieler – Sein Leben und Wirken. heilpaedagogik.de, 2004 (2), S.26.