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Ferdinand Klein mit Bundesverdienstkreuz am Bande ausgezeichnet

Im Namen des Bundespräsidenten Frank Walter Steinmeier wurde unserem Mitglied und Förderer Prof. Dr. Ferdinand Klein am 1. August in einer Feierstunde in München diese ehrenvolle und hochverdiente Auszeichnung zuteil.

Vorstand und Kuratorium des Archivs gratulieren von Herzen und danken an dieser Stelle dem geehrten Kollegen für die vielfältige Unterstützung bei der Entwicklung des  Internationalen Archivs für Heilpädagogik

weiterlesen über folgenden Link: https://karpatenblatt.sk/professor-klein-mit-bundesverdienstkreuz-am-bande-ausgezeichnet/

 

 

Historische Forschung im Emil E. Kobi Institut

Vertiefende Forschung mit dem Bestand des Internationalen Archivs ist eine Zielperspektive, die der Leiter des Kobi Institutes, Prof. Dr. Heinrich Greving, in einem Beitrag beschreibt. Anfragen zu Forschungsmöglichkeiten können über die Mailadresse info@archiv-heilpaedagogik.de gestellt werden.

Auf die Möglichkeiten historischer Forschung im Internationalen Archiv wird zudem im Rahmen der Mitgliederversammlung am 27. 09.2019 (17:00 Uhr) Frau Prof. Dr. Ellger-Rüttgardt mit einen Vortrag zum Thema „Zur Methodologie historischer Forschung in der Heilpädagogik“ aufmerksam machen. Gäste sind herzlich willkommen.

 

Sandra Palfi-Springer – Paul Moor – Impulsgeber einer Sinnorientierten Heilpädagogik

Neue Veröffentlichung der Wissenschaftlichen Reihe des Internationalen Archivs:
Sandra Palfi-Springer: Paul Moor – Impulsgeber einer Sinnorientierten Heilpädagogik
In Band 5 der Wissenschaftlichen Reihe des Archivs geht die Autorin Sandra Palfi-Springer der Frage nach, inwieweit Paul Moor durch seine Theorie des Inneren Haltes als Impulsgeber für eine Sinnorientierte Heilpädagogik verstanden werden kann.

 

Arbeiten im Archiv?!?

Im Mai besuchte uns eine Gruppe Studierende der Katholischen Hochschule NRW (Münster) mit ihrem Dozenten Herrn Prof. Dr. Heinrich Greving, um unser Angebot der Projekttage zu nutzen. Doch die Gruppe arbeitete nicht nur mit den „trockenen“ Archivbeständen hier vor Ort – ein Besuch in Berlin sowie eine Exkursion nach Polen stand ebenso auf dem Programm!

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Ausstellung zur Geschichte de Heilpädagogik

Seit Mai 2019 ist eine Ausstellung zur Historie der Heilpädagogik im Archiv zu sehen. Im Fokus der Ausstellung steht der ständige Widerstreit in den gesellschaftlichen Kontexten der jeweiligen Epochen zwischen Abkehr von Menschen mit Beeinträchtigung einerseits und einem einschließenden, sozialen Umgang andererseits. Die Ausstellung beginnt in der Prähistorie, über die nur archäologische Funde Aufschluss geben, und endet mit einem Ausblick über die aktuellen Herausforderungen der heilpädagogische Profession.

Die Tafeln zur Geschichte der Heilpädagogik sind das Ergebnis einer Projektarbeit von Studierenden der Katholischen Hochschule für Sozialwesen Berlin (KHSB) im Internationalen Archiv für Heilpädagogik.

Studierende der KHSB Berlin, v. l. n. r. Marten Ziegler, Chiara Heinzelmann, Leonard Kikel, Lena Meyer und Charlotte Grimm.

Studierende der KHSB Berlin, v. l. n. r. Marten Ziegler, Chiara Heinzelmann, Leonard Kikel, Lena Meyer und Charlotte Grimm.

Teilnehmer*innen waren Charlotte Grimm, Chiara Heinzelmann, Leonard Kikel, Lena Meyer und Marten Ziegler. Dem Arbeitsauftrag lag ein Text der Autoren Heinrich Greving und Petr Ondracek aus dem „Handbuch Heilpädagogik“, erschienen im Bildungsverlag Eins, zugrunde.

Wir danken den Studierenden für die Erstellung der Ausstellung sowie den Autoren bzw. dem Verlag für die Rechte der Verwendung von Textpassagen und Illustrationen

Zum 85. Geburtstag von Prof. Ferdinand Klein

Wir gratulieren herzlich Prof. Dr. Ferdinand Klein zu seinem 85. Geburtstag! Ferdinand Klein, langjähriger Unterstützer des Archivs, lehrte u.a. in Würzburg, Budapest und Ludwigsburg. Marta Horňáková, Inhaberin des Lehrstuhls für Heilpädagogik in Bratislava, hat Ferdinand Klein zum 85. Geburtstag einen Text gewidmet, in welchem Sie dessen Verdienste für die slowakjische Heilpädagogik würdigt. Den Text können Sie unter folgendem Link abrufen:

Marta Horňákova: Zum 85. Geburtstag von Ferdinand Klein

Sitzung mit abschließendem Kaminabend

Vom 2. bis zum 4. Mai trafen sich das Kuratorium und der Vorstand des Fördervereins zu Ihrer halbjährigen Sitzung. Auf der Tagesordnung standen unter anderem die Ausschreibung des Förderpreises 2020 sowie die Aktivitäten des dem Archiv angegliederten Emil E. Kobi-Instituts. Einen weiteren Schwerpunkt stellten die Sammlungsaktivitäten des Archivs dar.

Die Grundlage für die Diskussion bildete ein Kaminabend am Freitag, den 3. Mai. Als Gäste waren Prof. Andreas Fröhlich sowie Prof. Petr Ondracek geladen. Gemeinsam wurde über vergangene und aktuelle Fragen der Heilpädagogik gesprochen und darüber diskutiert, welche Rolle das Archiv bei der Dokumentation der Geschichte der heilpädagogischen Profession einnehmen kann. Wir danken Herrn Ondracek sowie Herrn Fröhlich für Ihre interessanten Beiträge und ihre teils sehr persönlichen Einblicke!

Ausschreibung: Förderpreis 2020

Bereits zum 5. Mal lobt das Internationale Archiv für Heilpädagogik in Kooperation mit dem Berufs- und Fachverband für Heilpädagogik (BHP) einen Förderpreis für herausragende Abschlussarbeiten aus dem Feld der Heilpädagogik aus. Einreichungen für den Förderpreis 2020 können bis zum 31.12.2019 erfolgen!

Bewerbung

Für die Bewerbung ist als Nominierung eine Empfehlung einer sachverständigen Person (in der Regel der/die betreuende Dozent/in) in Form eines Kurzgutachtens erforderlich. Die Arbeiten müssen noch unveröffentlicht sein. Die Arbeiten sind sowohl in Papierform als auch in digitaler Form einzureichen. Zudem ist eine Einverständniserklärungen der Verfasserin/des Verfassers zur Teilnahme am Wettbewerb und zur dauerhaften Überlassung der Arbeit zur Aufbewahrung im Internationalen Archiv für Heilpädagogik | Emil E. Kobi Institut beizufügen.

Förderpreis

Es wird je ein Förderpreis für Abschlussarbeiten aus Fachschulen / Fachakademien sowie aus Hochschulen (Bachelor-, Masterarbeiten) vergeben. Die Preisträger/innen werden zur Bundesfachtagung des BHP e.V. eingeladen und in deren Rahmen prämiert.

Mit der Einladung ist die Teilnahme an der Bundesfachtagung des BHP, die Übernahme der Fahrtkosten sowie zwei Übernachtungen verbunden. Darüber hinaus wird die Arbeit in Printform und/oder im E-Book-Format publiziert. Die Veröffentlichung erfolgt bis zur Bundesfachtagung. Der/die Autor/in erhalten jeweils fünf Belegexemplare und Rabatt auf weitere Nachbestellungen.

In unserem Downloadbereich finden Sie die vollständige Ausschreibung und die für eine Einreichung Ihrer Arbeit notwendigen Unterlagen.

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!

 

Neues Archivmaterial

Anfang März folgten wir der Einladung von Prof. Hermann Siegenthaler und besuchten ihn in Forch (CH). Bereits im letzten Jahr übergab H. Siegenthaler, der maßgeblich am Aufbau der heilpädagogischen Profession in Kolumbien beteiligt war, bei einem Besuch des Archivs einen größeren Bestand zur dauerhaften Aufbewahrung.

Dieser Bestand wird nun unter anderem um eine Sammlung von insgesamt 30 Gemälden bereichert. Die Bilder entstanden zwischen 1965 und 1985 und stellen Zeugnisse der Bedeutung von Kunst bei der Förderung von geistig beeinträchtigten Personen dar. In den Neunzigerjahren war die Sammlung u.a. in Zürich und Winterthur zu sehen.

Wir bedanken uns sehr herzlich für das neue Material und für die Gastfreundschaft!

Ebenso danken wir Prof. Dr. Neuhäuser für die Überlassung eines größeren Zeitschriftenkonvoluts.

Gustav Seitz und Frankreich

Am 10. März fand die Eröffnung der neuen Sonderausstellung „Entdeckungen. Gustav Seitz und Frankreich“ bei uns im Archiv statt.

Nach einem Grußwort von Wolfgang van Gulijk, Vorstandsmitglied der Gustav Seitz Stiftung, führte Annette Purfürst die zahlreichen Besucher/innen in die Hintergründe der Ausstellung ein. Die Aufenthalte in Frankreich inspirierten Gustav Seitz sehr und nahmen auch Einfluss auf sein künstlerisches Werk. Musikalisch wurde die Veranstaltung begleitet von Schülerinnen der Musikschule Posen.

Die Ausstellung wird noch bis zum 1. September 2019 im benachbarten Gustav Seitz Museum zu bewundern sein.